Petunien richtig pflegen
Petunien sind relativ pflegeleicht und benötigen lediglich einmal wöchentlich Dünger oder eine ausreichende Menge Langzeitdünger direkt beim Einpflanzen. Ab Mitte August sollte die Düngung auf zweimal wöchentlich erhöht werden. Eine hochwertige Blumenerde ist entscheidend für den Erfolg, es ist ratsam, ausreichend große Balkonkästen oder Pflanzgefäße zu wählen. Eine präventive Pflanzenschutzmaßnahme wird ebenfalls empfohlen, um die Gesundheit der Pflanzen zu gewährleisten.

Wann sollte man Petunien pflanzen?
Wenn es wärmer wird, möchte man sofort anfangen, Balkone und Terrassen zu bepflanzen.
Petunien können Temperaturen bis 0 Grad Celsius überstehen, sollten aber bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geschützt werden.
Auf keinen Fall dürfen Petunien in in Gebäude oder an zu dunklen Plätzen gelagert werden.
Tagsüber müssen Petunien ans Tageslicht ansonsten beginnen sie sehr schnelle abzubauen und bekommen Botrytis.
Petunien lassen sich nachts mit Gartenvlies vor Frost schützen. Wenn es kalt wird, sollte man die Pflanzen vorübergehend in einen geschützten Raum stellen. Wintergärten, frostfreie Gartenhäuser oder Garagen sind ideal.
Allerdings nur über Nacht. Tagsüber müssen Geranien ans Tageslicht.
Standort
Petunien bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze. Gerade bei den großen Petunien haben sich halbschattige Standorte am besten bewährt. Bei voller Sonne auf dem Balkon, sollte man eher zu Minipetunien, den neuen Itsy´s oder Geranien greifen, um nicht zu viel gießen zu müssen.
Bei ausreichend großen Gefäßen oder Gefäßen mit Wasserspeicher ist natürlich ein sonniger Standort ebenso empfehlenswert.

Petunien brauchen viele Nährstoffe. Man sollte etwa vier bis sechs Wochen nach dem Pflanzen anfangen, sie zu düngen. Dann sind oft auch bei vorgedüngter Erde die Nährstoffe schon verbraucht. Für eine optimale Versorgung genügt es, das Gießwasser einmal pro Woche mit einem handelsüblichen Dünger für Blühpflanzen anzureichern.
Wurde beim Pflanzen Langzeitdünger verwendet, kann man sich mit dem Nachdüngen mehr Zeit lassen. Wie lange genau, hängt unter anderem von der Art des verwendeten Düngers sowie dem Verlauf von Temperatur und Bodenfeuchtigkeit ab. Ab dem Spätsommer ist es nicht ungewöhnlich, dass Petunien selbst bei der Versorgung mit Langzeitdünger zusätzliche Nahrung benötigen. Ein Mangel an Nährstoffen lässt sich daran erkennen, dass Petunien weniger blühen und hellgrüne Blätter bekommen.
Regelmäßiges Entfernen verwelkter Blätter sowie trockener Triebe hält Petunien gesund
und regt die Blütenbildung an. Bei Petunien und Minipetunien müssen Blüten nicht entfernt werden.
In der Regel trocknen die alten Blüten ein und werden von neuen Blüten überdeckt. Einzige Ausnahme ist eine andauernde Regenphase. Dann sollte man unterstützend alte Blüten entfernen.